
Zum zweiten Mal nach 2012 wird in der Landeshauptstadt Salzburg die Staatsbrücke, die über die Salzach führt, für eine Woche mit Regenbogenfahnen beflaggt, um an die Christopher-Street-Day-Unruhen in New York im Jahr 1969 zu erinnern und Toleranz und Akzeptanz gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen einmahnen. Aus dem Unruhen in der Christopher Street in New York sind die weltweiten Christopher-Street-Day-Paraden entstanden.

Vom 17. bis 23. Juni findet im EU-Mitgliedsstaat Malta diesjährige Pride in Valletta statt. Die CSD-Kundgebung findet heuer am 22. Juni und damit 10 Jahre nach der ersten CSD-Kundgebung in Malta. Außerdem wird 2013 der 40. Jahrestag der Entkriminalisierung von Sodomie (und damit der mitgemeinten Homosexualität) begangen. Die diesjährige ‘Malta Pride Week’ steht unter dem Motto ‘Love is Love’ und findet unter den politischen Bestrebungen der neuen Regierung statt, für gleichgeschlechtliche PartnerInnenschaften ein Rechtsinstitut zur Anerkennung ihrer Beziehung einzuführen. Beratungen dazu laufen.

Ein Video eines gleichgeschlechtlichen, binationalen Ehepaares, das 2012 im US-Bundesstaat nach der Ehe-Öffnung für Lesben und Schwule, den Bund fürs Leben geschlossen hat, sorgt derzeit besonders in den USA für Furore. David und Jason fordern im Video den ‘US Supreme Court’ auf, den ‘Defense Of Marriage Act’ abzuschaffen, da es auf Bundesebene ihre Ehe nicht anerkennt, wodurch sein Ehemann Jason keine ‘Green Card’, also keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erhält und so immer für längere Zeiträume von seinem Ehemann getrennt sein muss.

Wenige Tage nach seinen Aussagen zu einer angeblichen ‘Schwulen-Lobby’ im Vatikan gegen die vorgegangen werden müsse, wettert Papst Franziskus erneut gegen die Gleichbehandlung aller BürgerInnen. Bei einem Treffen mit französischen PolitikerInnen und SenatorInnen im Vatikan bezeichnete er das ‘Ehe für alle’-Gesetz, mit dem Lesben und Schwule in Frankreich längst überfällige Eherecht erhalten haben, als ‘Moden des Augenblicks’, welches wieder zurückgenommen werden könne.

Am Samstag den 15. Juni 2013 zog die 18. Regenbogenparade bei sommerlichen Temperaturen um die gesamte Wiener Ringstraße. Als sich um 14:00 Uhr der CSD-Zug vor dem Heldentor zum Heldenplatz auf der Wiener Ringstraße sammelte, begann eine der erfolgreichsten Regenbogenparaden aller Zeiten. Insgesamt über 150.000 Menschen marschierten für die Rechte von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen mit gesellschaftspolitischen Forderungen und einer Party der Freiheit, Toleranz und Lebensfreude die 5,2 km lange Strecke.

Am Samstag tauchte die 18. Regenbogenparade die Wiener Innenstadt in ein großes Meer aus Regenbogenfahnen. Als sich um 14:00 Uhr der CSD-Zug vor dem Heldentor zum Heldenplatz auf der Wiener Ringstraße werden sollte, begann eine der erfolgreichsten Regenbogenparaden aller Zeiten. Insgesamt über 150.000 Menschen marschierten für die Rechte von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen mit gesellschaftspolitischen Forderungen und einer Party der Freiheit, Toleranz und Lebensfreude die 5,2 km lange Strecke.

Am 7. Juli 2013 hätte der Höhepunkt der ‘Cologne Pride’, die ‘CSD Parade’ durch die Domstadt stattfinden sollen. Doch nach dem Versuch der rechten ‘Pro Köln’-BürgerInnenbewegung beim CSD in Köln mitzumarschieren, sagte am Freitag Nachmittag der Veranstalter, der ‘Kölner Lesben- und Schwulentag e.V.’ die Demo kurzerhand ab – allerdings um gleichzeitig eine neue Demo unter neuem Motto und neuen Voraussetzungen anzukündigen.

Nach dem jüngsten Urteil des deutschen Bundesverfassungsgericht zum Ehegattensplitting hat die schwarz-gelbe Koalition innerhalb kürzester Zeit einen Gesetzesentwurf zur – vermeintlichen – vollständigen Umsetzung des BVerfG-Urteils vorgestellt, der am Freitag im Bundestag verabschiedet werden soll. Der ‘Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) übt heftige Kritik an dem ‘halbherzigen Regierungsentwurf’.

Der us-amerikanische Cason Crane ist begeisterter Bergsteier. Der 20-jährige Schwule hat es sich zur Aufgabe gemacht, die höchsten Gipfel auf den Kontinenten, die ‘Seven Summits’ zu besteigen, die Regenbogenfahne zu hissen, um so ein Zeichen für Toleranz und Akzeptanz, sowie jungen LGBTs Mut zu machen. Das ins Leben gerufene ‘Rainbow Summits Project’ sammelt Geld für die us-amerikanische Non-Profit-Organisation ‘The Trevor Project’.

Am 1. August wird Minnesota der zwölfte US-Bundesstaat, in dem Lesben und Schwule heiraten können. Das Gesetz, das am 14. Mai unterzeichnet wurde, ist das Resultat einer eindrucksvollen politischen Mobilisierungs- und Lobbying- Arbeit über mehrere Jahre. Es bleibt aber noch viel zu tun.